Linsen

Die Linse, die als Lens culinaris bekannt ist, war die erste Hülsenfrucht, die vom Menschen kultiviert wurde: Die ersten Anbauspuren stammten aus der Jungsteinzeit. Sie wurde im gesamten Mittelmeerraum für die Griechen und Römer aufgrund ihres hohen Protein-und Nährstoffgehaltes zu einem Hauptnahrungsmitte-Produkt und im Laufe der Jahrhunderte wurde sie vor allem nach dem zweiten Weltkrieg durch tierische Eiweißprodukte ersetzt. In den letzten zehn Jahren ist der Anbau von Linsen im Mittelmeerraum und insbesondere in den südlichen Regionen exponentiell gestiegen. Diese Regionen besitzen ideale Wetterbedingungen für die Pflanzung und Reifung dieser Hülsenfrucht, die eine echte „Gesundheitspille“ ist.

Die Vorteile dieser Sorte zeigen sich in einer guten Ernährung, in unserer Gesundheit als auch in der Fruchtbarkeit der Felder. Es ist kein Zufall, dass selbst in unserem Unternehmen die Linse die Fruchtfolge durch eine Einsatzverringerung von chemischen Düngemittel öffnet. Damit wird die gesunde und natürliche Düngung des Bodens für das nachfolgende von uns produzierte Getreide gefördert.

Aus ernährungsphysiologischer Sicht sind Linsen reich an Eiweiß, Kohlenhydraten und Ballaststoffen. Sie sind fettarm und vor allem sind sie eine natürliche Quelle für Mineralsalze, in erster Linie Magnesium und Eisen, und einiger Vitamine aus der B-Gruppe und Vitamin E. In anderen Worten ist diese Hülsenfrucht eine Präventionshilfe gegen kardiovaskulären Erkrankungen, für eine reibungslose Funktion des Nerven- und Knochensystems. Ihre Eigenschaften machen die Linse zu einer idealen Nahrung bei einer Zöliakie-Diät.

Dies sind einige der Gründe, welche die Linse als eine Grundlage der mediterranen Ernährung machen.

Unsere Firma ist auf den Anbau zweier Sorten der Lens culinaris spezialisiert, von denen beide einjährige Kulturen sind:

Rote Linsen und kleine grüne Linsen